vektorbasierte Impfstoffe (Astra Zeneca, Johnson&Johnson)

Bei jüngeren Frauen, v. a. mit den Risikofaktoren Übergewicht, Rauchen, Pille ist die Gefahr für bestimmte Thrombosen erhöht. Das Krankheitsbild ähnelt dem Risiko bei bestimmten Heparinspritzen im Krankenhaus.

Aufgrund mehrerer Fälle von Hirnvenenthrombosen bei jüngeren geimpften Personen hat die Ständige Impfkommission einen Empfehlungsentwurf abgegeben, nach dem der Impfstoff von AstraZeneca (AZ) in erster Linie für Über-60jährige einzusetzen ist. Wer jünger ist, kann auf eigenen Wunsch und nach ausführlicher Aufklärung trotzdem mit dem Astra-Zeneca-Impfstoff geimpft werden. Der Einsatz des Impfstoffs liegt im ärztlichen Ermessen.

Beim Impfstoff von Johnson & Johnson dürfte aufgrund der ähnlichen Wirkung ähnliche Risiken bestehen.